10. Int. Querfeldein Grand Prix UCI C2 im Pferdezentrum Stadl-Paura

EZF durch das Grünbachtal

Dass der Querfeld-Radsport zu den härtesten Sportarten zählt, wurde heute beim Internationalen Querfeldein-Grand Prix in Stadl-Paura einmal mehr deutlich unter Beweis gestellt. Bei Minustemperaturen (-3 Grad Celsius) und auf einem teilweise vereisten und sehr rutschigen Terrain gaben die Fahrer alles. die Das Rennen endete mit einem Sieg von Lander Loockx vom Team Creafin TÜV-SÜD. Der 21jährige Belgier siegte nach packendem Rennverlauf mit einer Zeit von 57:02 Minuten und 7 Sekunden Vorsprung auf den Polen Marek Konwa (Team Volkswagen Samochody Uzytkowe) und Emil Hekele aus Tschechien (Team Galaxy Stevens), der im Sprint um Platz 3 den Schweizer Marcel Wildhaber (Team SCOTT-SRAM) hinter sich ließ. Bester Österreicher wurde der 26jährige Philipp Heigl auf Rang 12, Andreas Hofer vom Hrinkow Advarics Cycleangteam belegte den 15. Platz. „Wir haben heute einen würdigen Jubiläums-Grand Prix erlebt. Die Querfeldein-Profis haben den schweren Rundkurs mit einem Schnitt von 25 km/h bewältigt, eine unglaubliche Leistung“, sind die Organisatoren Bernhard Gerstbauer und Walter Ameshofer begeistert. 

Mit einem Sieg von Thijs Van Amerongen endete der 9. Internationale Querfeldein Grand Prix in Stadl-Paura. Der Niederländer vom Destil - Jo Piels Cycling Team setzte sich in einem packenden Rennen nach 56:50,29 Minuten mit 11 Sekunden Vorsprung auf den Belgier Lander Loockx durch. Dritter wurde der Tscheche Emil Hekele vom Team Stevens Emilio Sport (41 Sekunden zurück). Bester Österreicher wurde Gregor Raggl auf Platz 16. Lokalmatador Dominik Hager, der sich gestern in Bad Ischl den Landesmeistertitel sichern konnte, belegte in diesem Weltklassefeld den 25. Platz. „Bei nasskaltem Wetter und 3 Grad Celsius wurde den hunderten Zuschauern ein echtes Radsportspektakel geboten, der 2,8 Kilometer lange Rundkurs im Pferdezentrum Stadl-Paura verlangte den Fahrern alles ab“, betonen die Organisatoren Bernhard Gerstbauer und Walter Ameshofer.

Ein tolles Rennen lieferte sich heute Österreichs Radelite bei den Österreichischen Staatsmeisterschaften im Einzelzeitfahren. Die Creme de la Creme des heimischen Radsports zeigte auf dem 27,8 Kilometer langen Kurs in Grünau ihr Können. Mit einem unglaublichen Schnitt von 50,9 km/h sicherte sich Georg Preidler (Team Sunweb) in überlegener Manier den Staatsmeistertitel im Einzelzeitfahren 2017. Mit einer Zeit von 32:36,5 Minuten gewann er den Titel vor Titelverteidiger Matthias Brändle (Trek-Segafredo), der 40,69 Sekunden zurücklag. Giro-Held Lukas Pöstlberger (BORA - Hansgrohe) fehlten nur 0,35 Sekunden auf den Vizestaatsmeistertitel, er belegte Platz 3. Stark auch Riccardo Zoidl (Team Felbermayr Simplon Wels), der mit 1 Minute und 2 Sekunden Rückstand 4. wurde. Bei den Damen war Martina Ritter (Sportunion Bad Leonfelden/Drops) einmal mehr nicht zu schlagen, die Oberösterreicherin sicherte sich mit einer Zeit von 38:28,3 Minuten mit über einer halben Minute Vorsprung den Staatsmeistertitel 2017. Bereits am Sonntag gibt es bei den Österreichischen Staatsmeisterschaften Straße in Grein die Gelegenheit zur Revanche.

  

 

© by Fabian Loris 2012

 

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