Endlich ist es wieder soweit. Das 1. Rennen des Querfeldein Wintercups in Wien stand auf dem Programm. Heuer umfasst dieser Cup 3 und nicht so wie in den letzten Jahren, 5 Rennen. Der Auftakt erfolgte an der Donau im Wiener Cyclodrom. Ein Rekordteilnehmerfeld von 144 Startern hatte sich eingefunden. Alles was im Österreichischen Amateuer Quersport Rang und Namen hat war dabei. Die Beliebtheit dieser Rennserie die vom RC Schnecke Wien ins Leben gerufen wurde, ist ungebrochen.
Also war es auch selbstverständlich, dass auch wir vom RC Lambach hier wieder mit dabei sind. 6.00 Uhr in der Früh raus aus dem Bett, die Sachen waren schon am Vorabend gepackt worden und etwas nervös ging es zum Treffpunkt Bauhofparkplatz Lambach. Hatte man auch alles mit dabei, war die vorrangige Frage. Didi, Barney, Daniel Wachholbinger, sowie  unser 3-fache Österreichische Nachwuchsquermeister Jürgen Holzinger erwarteten mich bereits. Joel Hendrix wäre heuer auch erstmals dabei gewesen. Aber ein plötzliche Erkrankung hat das verhindert. Wir wünschen Joel alles Gute und das es dann im kommenden Jahr klappen möchte. Gepackt und los ging es um 7.00 Uhr auf der A1 nach Wien. Es war nebelig, kühl (2°), aber kein so ein Sauwetter wie beim Saisonauftakt in Oberschlierbach. In Wien angekommen, präsentierte sich das Wetter unverändert. Räder raus, umgezogen, Startnummer abholen, kursbesichtigen, aufwärmen, umziehen (trocken Kleidung) letzter Check der Renngeräte, Bus absperren und ab ging es zur Startlinie, wo uns schon die hungrige Querfeldeinmeute erwartete. Elitefahrer, ausländische Halbprofis, Amateure, Master, Junioren, Damen, Hobbyfahrer und auch Radsportler die einfach mal nur dabei sein wollten, standen am Start. Der Startschuss viel und es ging auf die 60 Minuten Hatz auf einem 2.050 Meter (nach meinem Tacho) langen selektiven Rundkurs. 11 Runden sollten es dann werden. 144 Fahrer schossen mit riesen Tempo nach einer 250 Meter langen breiten Startgeraden auf die erste Haarnadel hin. Irgendwie fädelten sich aber alle durch dieses erste Nadelöhr und nach einer Runde war das Feld lang gezogen. Gerry Hauer (Ö-Vizemeister 2005 und 3. 2007) ging mit Patrick Hackl und Helge Mensching (der dann später ausfiel) in Führung. Die beiden lieferten sich ein Kopf an Kopf Rennen bis zum Schluss, dass dann der Routinier Hauer für sich entschied, auch wenn Patrick durch einen Fehler am letzten Laufhinderniss, sich die Chance um den Sieg nahm. Ganz vorne dabei auch Old Boy Peter Krebs als 4. und der OÖ Quer Amateur Landesmeister Willibald Vorderderfler als 6.

Wie ist es uns ergangen??
Rang 19, Jürgen Holzinger. Wir zählen in natürlich noch immer zu einem von den Unseren. Jürgen zeigte uns mit dieser Platzierung in diesem sehr starken Feld, das seine Formkurve in Richtung Stadl-Paura und Ö-Meisterschaften stimmt. Nur der Start war für einen Spitzenfahrer mehr als dürftig. Da wäre mehr drinnen gewesen.
Rang 39, Manfred Wiesinger. Nach wie immer etwas verhaltenem Start, ein starkes Rennen von Barney, der mich in der 3 Runde überholte und ich eigentlich keine Chance hatte nachzufahren.
Rang 45, Daniel Wachholbinger. Nach einigen Erkältungen zum Ende der Strassensaison, eine gute Vorstellung von Daniel. Er hatte einige Probleme mit seinem Material (Kette runtergefallen usw.) ansonst wäre hier ein Kampf um den besten Lambacher durchaus möglich gewesen
Rang 69, Walter Ameshofer. Nach sehr gutem Start (ca. Rang 35) hatte ich leider am Anfang der 4. Runde genau am ungünstigsten Punkt Hinterrad defekt und ich musste eine ¾ Runde mit Platten fahren. Dann Hinterrad im Depot gewechselt. Hat mir sicher an die 20 Ränge gekostet. Besonders gefreut hat mich, dass mein Freund aus Wien, Andreas Mitterlehner (1,98-er) nach einjähriger Pause, wieder mit von der Partie war. Andy, ich hoffe, dass du dich doch noch aufraffen kannst und auch die beiden nächsten Rennen des Wintercups bestreiten wirst.
Rang 74, Dietmar Katzenmayer. Wintercupneuling Didi und mit neuem Crosser ausgestattet, startete wie angekündigt etwas gemütlich und schaute sich das Ganze mal von hinten an. Mit zunehmenden Rennen kam Didi aber immer stärker auf. In der 6. Runde überholte mich unser Amateurfahrer. Nach einer kapitalen Brez’n konnte Didi das Rennen nur mehr mit Mühe beenden. Ein gewaltiger Achter im Hinterrad hätte das finnischen beinahe verhindert.

Alles im Allen wieder ein tolles Rennen und das Aufstehen und der lange Weg nach Wien hat sich auf alle Fälle wieder gelohnt. Gratulation an das Team von RC Schnecke rund um Simon Prodinger. Die nächsten Wintercuptermine.
29. November – Brigittenauer Bucht
13. Dezember – Cyclodrom Finale

So und nun geht es mit voller Konzentration hin auf den 15. November. Das C2 Cross Highlight in Stadl-Paura im Pferdezentrum. Ich hoffe es kommen „ALLE“

Bericht
Walter Ameshofer

  

 

© by Fabian Loris 2012

 

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