4er-Mannschaftszeitfahren

4er-Mannschaftszeitfahren am 08.08.2018
Riesen Erfolg in Thörl bei den Österreichischen Meisterschaften Strasse für Nachwuchs. Bericht und von Walter Ameshofer online... Hallo Radsportfans!

Riesen Erfolg in Thörl bei den Österreichischen Meisterschaften Strasse für Nachwuchs.

Bei sehr heissen Temperaturen gab es große Starterfelder in den Nachwuchsklassen U15, U17 und Junioren. Viele hatte bei dieser Hitze große Probelme und noch dazu waren die Distanzen sehr lange. Eben Österreichische Meisterschaften. Eine Runde hatte 20 Kilometer und einen langen Berg, der sehr zäh zu fahren war und noch dazu herrschte Gegenwind. U15 mussten 3 Runden, U17 4 Runden und die Junioren gar 6 Runden bewältigen.

Pascal Rothauer wurde auf Grund zu grossen Zeitrückstandes aus dem Rennen genommen. Für Jürgen Holzinger lief es diesesmal auch überhaupt nicht, noch dazu wurde bei den Junioren ein Siegerschnitt von 43,3 km/h ????? gefahren. Und das bei dieser Hitze. Enorm.

In der Klasse U15 aber der Hammer. Während Daniel Wachholbinger ein beherztes Rennen fuhr und bis zum Schluss kämpfte und am Ende mit Platz 29 von 43 belohnt wurde, war heute für Lukas Pöstlberger der Tag des Jahres. Der Schlatter, der bereits in Lambach beim Kriterium mit Pech, eine Medaille verpasst hatte, der vor 2 Wochen bei den ÖM im Zeitfahren eine Bronze und eine Silbermedaile geholt hatte, für in schlug heute die große Stunde.

Scheinbar mühelos, hielt er seine Kunkurrenten unter Kontrolle und in der zweiten Runde, am Ende des Anstieges, eine beherzte Attake von Lukas, mit der er das gesamte Feld zerlegte. Einzig der Wilhelmsburger Martin Kunz konnte mitgehen. Gemeinsam baute die beide den Vorsprung auf das Feld aus. Grossen Anteil hatte dabei Luki. Die beiden fuhren sogar das gleiche Tempo wie die U17. Als die beiden das letzte Mal über den Anstieg drüber waren und der Vorsprung mehr als eine Minute betrug, wussten wir das der Sieg nur mehr über diese beiden Fahrer führt. Mit hohen Tempo flogen die beiden die letzten 10 km dem Ziel entgegen. Lukas überließ heute nichts dem Zufall. Bei der 1.000 Meter Marke fasste es sich ein Herz, attakierte nochmals, fuhr suverän durch die sehr gefährliche Zielkurve (hier begrub Riccardo Zoidl durch einen Sturz in der letzten Runde seine Chance auf eine Medaille bei den Junioren) und kam mit einen Vorsprung von knapp 20 Meter auf die 150 Meter lange, leicht ansteigende Zielgerade. Die mitgereisten Fans, darunter auch seine Mutter Sabine, peitschten Lukas regelrecht ins Ziel. Lukas ließ sich diesen Vorsprung nicht mehr nehmen und konnte sogar noch in Profi-Manier mit hochgerissenen Händen die Ziellinie überqueren.

Ein überglücklicher Lukas und eine noch glücklichere und stolze Mutter, lagen sich nach dem Zieleinlauf in den Armen. Wir alle und Betreuer Bernhard Gerstbauer waren übermannt vor lauter Freude. Es dürfte dem einen oder anderen auch eine kleine Träne vor lauter Freude unter der Radlerbrille hervorgerollt sein. Bravo Lukas. Ein tolles Rennen!!! Ein Sieg der mehr als verdient war.

Wir sind stolz auf dich.
Seki
Walter Ameshofer
  

 

© by Fabian Loris 2012

 

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