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Bericht und Fotos Didi Katzenmayer online... Rennbericht - Didi Katzenmayer:

Von Freitag bis Sonntag (14. bis 16. Juli) hatte ich die Ehre, unsere Young-Stars bei den Dirndltaler Radsporttagen im Pielachtal (nähe Scheibbs) bzw. in Statzendorf (bei St. Pölten) betreuen zu dürfen.
Und wie die österreichischen Profis bei der derzeit laufenden Tour de France fuhren auch unsere Jungs vom RC Lambach tolle Platzierungen nach Hause.

Ein herzliches Dankeschön an dieser Stelle an die Betreuer Sabine und Herbert Lindlbauer von Resch & Frisch Wels für die Organisation des Quartiers und die tolle Zusammenarbeit an diesem Rennwochenende.

So, nun ab zu den Rennberichten und Eindrücken vom Rennen, die von Lukas, Pascal und Jürgen selbst verfasst wurden:

1. Tag: Bergrennen in Schwarzenbach a.d. Pielach

Andreas (U13):
Im Bergrennen der U13 kämpfte sich Andreas als jüngster Starter in seiner Klasse die 8,3 km den Berg tapfer hinauf und belegte mit nicht einmal einer Minute Rückstand auf den Sieger (Sebastian Peheim, ARBÖ Purgstall) den 8. Platz.

Daniel (U15):
Bei Daniel sieht man momentan sehr deutlich, dass er im Laufe der Saison seine Form immer weiter verbessern konnte. Er belegte im Rennen über 8,5 km mit nur 57 Sekunden Rückstand den 21. Platz und konnte somit noch einige der 35 Starter hinter sich lassen.

Lukas (U15):
Kurz, schnell und bündig "einfach unguad" ! Hatte leider mit einer Verkühlung zu kämpfen, bin aber trotzdem mit meinem 5. Platz zufrieden.

Pascal (U17):
Das Rennen war mir viel zu kurz und zu schnell. In der Mitte des Berges musste ich abreißen lassen und kam als ca. 24. ins Ziel.

Jürgen (Junioren):
Mit 10,8 km war es ein sehr kurzes Rennen. Die ersten Kilometer waren ganz Okay. Am Fuße des Berges hatte ich noch ganz gute Beine. Ich fuhr dann mein Tempo hinauf. Ich wusste genau, dass ich nicht 100% hinauffahren darf, sonst habe ich am nächsten Tag den Berg noch in den Beinen. Ich kam letztendlich nur als 23. ins Ziel.

2. Tag: Straßenrennen in Statzendorf

Daniel (U15):
Im Rundstreckenrennen über 36 km mussten die U15er 5 mal über einen langen Anstieg hinaufkämpfen. Gegenwind und warme Temperaturen bei sonnigem Wetter erleichterten diese Unternehmen nicht unbedingt. Nach der zweiten Runde musste er das Hauptfeld ziehen lassen, kämpfte sich aber gemeinsam mit Andreas Umhaller (RC Resch & Frisch Wels) ins Ziel und belegte den 32. Platz.

Lukas (U15):
Tolles Rennen und sehr anspruchsvoll. Ich schaffte es am Anfang der dritten Runde mich mit Kunz Martin und Perchthaler Kevin vom Feld abzusetzen. Musste in der letzten Runde aber abreißen lassen. Kam alleine als 3. ins Ziel.

Pascal (U17):
Wieder wurde hohes Tempo gefahren und ich konnte mich bis zum Schluss gut im Hauptfeld halten.

Jürgen (Junioren):

Da ich dieses Rennen schon aus vergangenen Jahren kenne, wusste ich, was mir bevorsteht. 15 Runden, 110 km waren zu bewältigen. Ich bemerkte schon in der 1. Runde, dass ich nicht so gute Beine hatte, also versuchte ich mein Glück am Anfang der zweiten Runde und attackierte aus dem Feld auf der Steigung im Start-Ziel-Bereich. Schlussendlich kam ich dann mit einer "Verfolgergruppe" als 20. ins Ziel.

3. Tag: Kriterium in Kirchberg/Pielachtal

Daniel (U15):
Das U15 Rennen über 28 Runden (22,4 km) war mit einem Siegerschnitt von 35,21 km/h gewiss keine Rollerpartie - Daniel konnte dennoch immer mit dem Hauptfeld mithalten und belegte den 26 Rang.

Lukas (U15):
Genau mein Rennen. Ich attackierte und fuhr gemeinsam mit Praschl Matthias dem Feld auf und davon. Ich erreichte den 1 Platz und in der Gesamtwertung den 2.

Pascal (U17):
Heute das schnellste Rennen, mit 38 km/h Schnitt. Ich kam mit dem Hauptfeld als 24. ins Ziel. Gesamt erreichte ich den 26. Rang.

Jürgen (Junioren):
Heute stand als 3. und letztes Rennen meine Lieblingsdisziplin, das Kriterium auf dem Plan. Ich hatte heute extrem gute Füße, jedoch waren sie nicht spritzig genug um um Punkte mitsprinten zu können, also musste ich schleunigst in eine Ausreißergruppe. Schon in der 2. von 60 Runden attackierte ich aus dem Feld, jedoch dieser Fluchtversuch wurde schon nach einer halben Runde gestoppt. Ich war in allen Ausreißergruppen vertreten. Nach ca. 13 Runden hatte ich die richtigen 2 Leute im Gepäck. Mit Grubner Karl und Kurtisi Mersad war der perfekte Ausreißversuch gelungen. In den ersten Runden unserer Flucht waren Geschwindigkeiten zwischen 45 und 50 km/h keine Seltenheit. Schlussendlich kam unsere Gruppe mit 45 Sekunden Vorsprung aufs Hauptfeld ins Ziel. Letzte Zieldurchfahrt wurde noch mal ohne Rücksicht auf Verluste gesprintet. Auf der leicht ansteigenden Zielgerade gewann ich mit einem Tempo von 58 km/h den Zielsprint und sicherte mir hinter Grubner Karl den 2. Platz.
  

 

© by Fabian Loris 2012

 

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